• de
    24.7.2026

    Sitwake - Freiheit auf dem Wasser

    Der Winter gehört dem Schnee, der Sommer dem Wasser. Für die beiden Ski-Cracks Pascal Christen und Christophe Damas ergänzen sich Monoskifahren und Sitwakeboarden perfekt.  

    Beide Sportarten werden in einer ähnlichen Sitzschale ausgeübt und vermitteln ein vergleichbares Fahrgefühl. Der grosse Unterschied: Beim Sitwake gibt es keinen Zeitdruck. Auf dem Wasser stehen Spass, Kreativität und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund.

    Auf die Sportart wurde Pascal Christen über Social Media aufmerksam. Nach ersten Kursen in Frankreich begeisterte er auch seinen Ski-Teamkollegen Christophe Damas. Gemeinsam stellten sie fest, dass Sitwakeboarden in der Schweiz kaum bekannt ist.

    Zusammen mit Léonie Beuchat gründeten sie deshalb den Verein Swiss Sitwake, um den Sport bekannter und zugänglich zu machen.

    Wakeboarden im Sitzen – wie funktioniert das?
    Beim Sitwakeboarden sitzt man in einer speziellen Sitzschale auf einem Wakeboard und wird von einer Cable-Anlage, einem Seilzugsystem ähnlich einem Skilift, über das Wasser gezogen. So können mehrere Personen gleichzeitig fahren und Fortgeschrittene sogar über Schanzen springen und Hindernisse umfahren.

    Besonders wichtig ist den Vereinsgründern, ein Umfeld zu schaffen, in dem Rollstuhlfahrende Neues ausprobieren und über sich hinauswachsen können. Die bisherigen Kurse zeigen, wie viel Freude und Selbstvertrauen der Sport für Jung und Alt vermittelt.

    Noch steht Swiss Sitwake vor Herausforderungen: Die Sportausrüstung ist teuer, und der Bau neuer Anlagen in der Schweiz wird durch bürokratische Hürden erschwert. Doch dank engagierten Helfern und den Kursen im East Park in Bartenheim wächst die junge Sportart Schritt für Schritt, mit dem Ziel, noch mehr Menschen für Sitwake zu begeistern.