Mit knapp 90 Minuten Verzögerung aufgrund einer Gewitterwarnung startete Claire Ghiringhelli in ihr Rennen. Unbeeindruckt von den meteorologischen Umständen konnte die Schweizer Ruderin erneut überzeugen.
Heisser Kampf um Podest-Plätze
Die Topfavoritin im Para-Einer der Frauen, Anna Shermet aus der Ukraine, gewann bereits das Bahnverteilungsrennen am Freitag und konnte sich auch im Finale wie erwartet durchsetzen. Shermet liess zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrer Form aufkommen und setzte sich von Beginn an die Spitze des Feldes und baute ihren Vorsprung über die Strecke kontinuierlich aus. Claire Ghiringhellis (Società Canottieri Locarno) Plan, sich an die Fersen der Niederländerin Eva Mol zu heften, ging über die 2000m auf. Der Abstand auf Mol betrug nie viel mehr als drei Sekunden. Doch die Niederländerin, die bereits im Vorrennen am Freitag den zweiten Rang belegt hatte, behauptete ihre Position konsequent. Mit ihrer Taktik verteidigte Ghiringhelli ihre Position gegenüber ihrer Konkurrenz aus Schweden, Tschechien und Polen deutlich und ruderte für die Schweiz auf den grandiosen dritten Rang.
Quelle: swissrowing.ch
Bilder: World Rowing