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    SPV
    7.9.2026

    Querschnittgelähmte des Jahres 2026

    Am Internationalen Tag der Querschnittlähmung zeichnete die Schweizer Paraplegiker-Stiftung Ilaria Perren und Jérôme Bagnoud als «Querschnittgelähmte des Jahres 2026» aus.

    © Schweizer Paraplegiker-Stiftung

    Bereits zum 33. Mal ehrte die Schweizer Paraplegiker-Stiftung am 5. September zwei Menschen mit Querschnittlähmung für ihre besonderen Leistungen. Im Beisein von knapp 100 Gästen wurden die beiden SPV-Mitglieder Ilaria Perren aus Bellinzona TI und Jérôme Bagnoud aus Chamoson VS für ihren langjährigen Einsatz für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen und eine inklusive Gesellschaft ausgezeichnet.

    Zahlreiche Gäste aus dem Tessin und der französischsprachigen Schweiz waren für die feierliche Ehrung nach Nottwil gereist. Die Luzerner Kantonsratspräsidentin Angela Lüthold-Sidler überbrachte als «höchste Luzernerin» eine Grussbotschaft. Der Anlass fand in einem würdevollen und herzlichen Rahmen statt.

    Engagement für mehr Zugänglichkeit und Gemeinschaft
    Die 52-jährige Ilaria Perren ist seit einem Unfall im Jahr 2004 querschnittgelähmt. Als sie ihre Tochter zur Schule begleiten wollte, stiess sie auf nicht zugängliche Trottoirs und Schulgebäude. Daraus entwickelte sich ihr langjähriges Engagement für mehr Zugänglichkeit. Heute setzt sie sich unter anderem im «Team Ticino Accessibile» und beim «Gruppo Paraplegici Ticino» für die Unabhängigkeit und die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen ein.

    Portrait Ilaria Perren

    Der 62-jährige Jérôme Bagnoud ist seit einem Motorradunfall querschnittgelähmt. Als Präsident des «Club en Fauteuil Roulant du Valais Romand» engagiert er sich für die Rechte von Menschen mit Querschnittlähmung. Im Rollstuhlclub schafft er Raum für Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und gegenseitige Unterstützung. Dabei ist er überzeugt: Gemeinsam lassen sich Anliegen besser voranbringen und konkrete Veränderungen bewirken.

    Portrait Jérôme Bagnoud