Das Abenteuer China startete für die drei Athleten Cynthia Mathez, Marc Elmer und Luca Olgiati bereits am 25. August 2026. In Begleitung der Trainerin Yu Yu Wang reisten die Athleten fünf Tage früher nach China und nutzten die Zeit für Trainingseinheiten in der Turnierhalle. Im chinesischen Paralympischen Zentrum fanden sie optimale Bedingungen vor. Die Barrierefreiheit war jederzeit gewährleistet, und auch sonst fehlte es an nichts. Verstärkt durch Nationaltrainer Marc Lutz startete das Team schliessich am 31. August voller Elan ins Turnier.
Cynthia spielte in den Gruppenspielen gegen zwei Chinesinnen und eine Inderin. Mit klaren Siegen gegen die Chinesin Jiaqi Li und die Inderin Pallavi Kaluvehalli qualifizierte sie sich direkt für das Halbfinale, wo sie trotz einer starken Leistung gegen die beste Chinesin, Menglu Yin, verlor, sich jedoch die Bronzemedaille sicherte.
Starke Leistung auch im Team
Ähnlich gut lief es ihr im Doppel mit der türkischen Partnerin Emine Seckin: In der Gruppe verloren sie gegen China und besiegten die peruanisch-belgische Paarung klar, womit sie im Halbfinale standen. Dort verloren sie gegen die favorisierte chinesische Paarung Liu/Yin in zwei Sätzen und holten sich die Bronzemedaille.
Marc traf in den Gruppenspielen auf den Chinesen Xin Zhao und den Inder Munna Khalid. Gegen den Chinesen reichte es nicht für einen Sieg, gegen den Inder schaffte es Marc aber in einem spannenden Spiel den Dreisatz-Sieg zu erringen. Damit qualifizierte er sich für das Viertelfinale, wo er gegen ein junges Talent – ebenfalls wieder aus Indien – verlor.
Luca spielte in der Gruppe gegen den Chinesen Jian Peng Mai und den Israeli Amir Levi, verlor jedoch beide Spiele in 2 Sätzen. So beendete das Schweizer Team mit gemischten Gefühlen das Turnier.
Für Cynthia und Marc geht die Reise direkt weiter nach Japan, wo sie sich vom 8. bis 13. September erneut mit Spieler*innen aus aller Welt messen.