Die Schweizer Damen-Nationalmannschaft im Rollstuhltennis beendete die Team-Weltmeisterschaft in Orlando, Florida, auf dem 11. Schlussrang. Erstmals wurde das Turnier in diesem Jahr in einem K.-o.-System ausgetragen. Nach der Auftaktniederlage gegen Gastgeber USA mussten die Schweizerinnen die Platzierungsspiele um die Ränge 9 bis 12 bestreiten.
Die Titelkämpfe wurden jedoch nicht nur sportlich zu einer Herausforderung. Die für Florida typische Wetterlage stellte Spielerinnen und Organisatoren vor grosse Schwierigkeiten. Aufgrund der extremen Hitze waren Trainings und Wettkämpfe an vielen Tagen bereits ab dem späten Vormittag nicht mehr möglich. Gegen Abend sorgten dann die in der Region häufigen und wegen ihrer Intensität gefürchteten Gewitter für weitere Unterbrechungen. Mehrfach wurde ein sogenannter «Red Alert» ausgelöst, bei dem sich alle Beteiligten umgehend in geschlossene Gebäude begeben mussten.
Trotz der anspruchsvollen Bedingungen blickt das Schweizer Team positiv auf die Teilnahme zurück. Die Weltmeisterschaft bot die Gelegenheit, sich mit den besten Spielerinnen der Welt zu messen und wichtige internationale Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. Für die Schweizerinnen bleibt der Auftritt in Orlando ein wertvolles und eindrückliches Erlebnis.