Mit 7:5 und sagenhaft 6:0 spielte Nalani Buob ihre Gegnerin aus Brasilien an die Wand. Nach einem aufreibenden ersten Satz, in dem beide Kontrahentinnen Mühe hatten, ihre Aufschlagspiele durchzubringen, gelang es der Schweizerin in den wichtigen Momenten, ihren Fokus zu finden und sich von Game zu Game zu steigern. «Sicherlich hat es auch geholfen, dass ich wusste, dass der Finaleinzug voraussichtlich für mein Saisonziel, die Top 40, bereits reichte. So konnte ich frei aufspielen und aus meinem vollen Potenzial schöpfen», berichtete Nalani Buob, bereits auf dem Weg an ihr nächstes Turnier in Frankreich. Wie auch Carnovali bestreitet sie das 500er-Turnier in Fleury-les-Aubrais, um da vielleicht den nächsten Coup zu landen und weiter an ihrem Ranking zu schrauben.
Vergangene Turniere
Nach dem World Team Cup im September in den USA spielten auch Delphine Clavien und Linda Küng auf der ITF-Tour in Italien. Beide Athletinnen mussten sich aber in der ersten Begegnung geschlagen geben. Auch Timo Brechbühl, der ebenfalls in Portugal in der Quad-Kategorie antrat, schaffte es nicht über die erste Runde hinaus. Giuliano Carnovalli, der am hochkarätigen French Riviera Open Turnier Ende September aufschlug, konnte sich nach einem umkämpften Sieg in der ersten Runde nicht für die Finalrunde qualifizieren.