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    Sport
    3.11.2026

    Die Stars von Milano Cortina und Fördergelder für den Nachwuchs

    Am Samstag zelebrierten über 900 Gäste an der «La Notte d’Oro» den Schweizer Sport. Die Sporthilfe erreichte an dem Abend ein Rekordergebnis an Fördergeldern von über dreizehn Millionen Franken.

    Bild: Stiftung Schweizer Sporthilfe

    Schon die Eröffnung der Sporthilfe Gala stand ganz im Zeichen des «Viva Italia»-Mottos vom Vorabend: Tänzerinnen mit wehenden Schleifen und stilechte italienische Roller sorgten sofort für «Dolce Vita»-Stimmung. Die Hauptakteure waren jedoch die Stars der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026. 37 Medaillen- und Diplomgewinner*innen von Milano Cortina wurden an der «La Notte d’Oro» gewürdigt. In festlicher Abendgarderobe schritten sie über einen Laufsteg, mitten durch das Hallenstadion. Über 900 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft honorierten ihre Leistungen mit minutenlangem Applaus. 

    Mit gemeinsamen Partner zum Erfolg
    Dass solche Sternstunden des Schweizer Sports möglich werden, ist auch dem Engagement zahlreicher Partner zu verdanken. Das betonte Sporthilfe Co-Präsident Bernhard Heusler in seiner Eröffnungsrede: «Diese Erfolge und die Förderung dieser Athletinnen und Athleten wären ohne die wichtige Unterstützung durch Wirtschaft, Stiftungen, Lotterien sowie Spenderinnen und Spender nicht möglich. 150 Medaillen wurden dieses Jahr bereits an Grossanlässen gewonnen. Sie schenken uns diese Emotionen, und sie sollen bei uns im Zentrum stehen. Aber wir feiern nicht nur die Erfolge, sondern auch den Weg dorthin: den Trainingsfleiss, die Haltung, das Verhalten.» 

    Patenschaften zum Erfolg
    Wie wichtig diese Unterstützung ist, unterstrich Co-Präsident Urs Wietlisbach deutlich. Er wies auf den Unterschied zu Ländern hin, in denen der Staat Athlet*innen selbstverständlich finanziert. «Deshalb braucht es in der Schweiz unsere Stiftung. Mit einem Durchschnittseinkommen von 14’000 Franken pro Jahr ist ein Sportlerleben nicht möglich. Damit die Athletinnen und Athleten ihren Traum weiterleben können, fördern wir ihre Wege an die Spitze.» Wie solche Wege beginnen, zeigten 46 Nachwuchssportler*innen aus 25 Sportarten. Mit viel Überzeugungskraft verkauften sie den Gästen Schoggimedaillen in Gold, Silber und Bronze und gewannen so auch persönliche Patenschaften.

    Rekordsumme für den Schweizer Nachwuchs 
    Der Einsatz zahlte sich aus: Mit 1’164’050 Franken kam an der Gala eine Rekordsumme für die Nachwuchsförderung zusammen. Sie dürfte sogar noch steigen. Der irische Sänger und Gitarrist Rea Garvey, der mit seinen Songs für das musikalische Highlight sorgte und der «La Notte d’Oro» zusätzlichen Glanz verlieh, kaufte spontan selbst einen Medaillensatz. 

    Geschäftsführer Steve Schennach nahm die Rekordsumme für die Schweizer Sporthilfe entgegen. Anschliessend wurden die beiden Co-Präsidenten überrascht: Urs Wietlisbach und Bernhard Heusler bekamen für ihre bisherige, achtjährige Arbeit ein grosses Merci. Das herzliche Dankeschön überbrachte das Olympia-Beachvolleyball-Duo Nina Brunner und Tanja Hüberli.

    Text: Stiftung Schweizer Sporthilfe