Handbike
26.8.2025

Para-Cycling-Team reist mit Medaillenambitionen an WM

Wenn vom 28. bis 31. August in Ronse (BEL) die Strassen-Weltmeisterschaften im Para-Cycling starten, wird ein elfköpfiges Schweizer Team um die Medaillen kämpfen.

Mit der Weltmeisterin im Strassenrennen und im Zeitfahren Flurina Rigling sowie der Weltmeisterin im Zeitfahren Celine van Till zählt die Schweiz auch an der diesjährigen Para Cycling-WM zu den Medaillenfavoriten. Chancen auf Edelmetall im Handbike können sich der WM-Medaillengewinner von Zürich 2024, Fabian Recher und die Gesamtweltcupsiegerin 2025 Sandra Fuhrer ausrechnen.

In den stehenden Wettkampfklassen starten neben Rigling und van Till, der Waadtländer Laurent Garnier, der Aargauer Tandemfahrer Christian Ackermann mit Pilot Dominik Büttler und der Luzerner Dreiradfahrer Fabiano Wey. Das Handbike-Team komplettieren die Zürcher Benjamin Früh und Felix Frohofer, der Luzerner Tobias Lötscher sowie der Berner Micha Wäfler.

Insgesamt werden in Ronse 400 Athlet*innen aus mehr als 40 Nationen in 13 Wettkampfklassen um die begehrten Regenbogentrikots kämpfen. Die Weltmeisterschaften 2025 führen das Schweizer Para-Cycling-Team auf die Strassen der Flandernrundfahrt ausgehend vom Grote Markt von Ronse.

Vorbereitung in der Höhe und auf der WM-Strecke
Das Schweizer Team hat sich intensiv auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet. Während das Handbike-Team auf das Höhentraining setzte, haben die stehenden Fahrer*innen rund um Nationaltrainer Dany Hirs bereits eine Woche auf den Strecken rund um Ronse trainiert. «Wir haben das Zeitfahren und Strassenrennen analysiert, Kurventechnik und Untergrund angeschaut», erklärt Hirs.

In allen Wettkampfklassen sind die Strecken anspruchsvoll und vom Niveau her mit jenen der WM in Zürich vergleichbar. Während die Zeitfahrstrecke eher flach ist, präsentiert sich das Strassenrennen hügelig, mit einem Anstieg direkt nach dem Start. Dies kommt den Schweizer Radsportler*innen entgegen.

Erste WM mit Nationaltrainer Mathias Frank
Nach der Rennleitung an der Heim-WM in Zürich geht es für Mathias Frank in neuer Funktion weiter. Der ehemalige Luzerner Rennradfahrer ist der neue Nationaltrainer des Handbike-Teams. «Wir hatten einen super Start im Weltcup. Auf diesen Erfahrungen sowie auf denen aus Zürich möchte ich aufbauen. Mein Ziel ist, eine Atmosphäre zu schaffen, die für die Athlet*innen fördernd ist», so Mathias Frank.

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