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    SPV
    1.10.2026

    Nationalrat: 200 Mio. für Winterspiele in der Schweiz

    Die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 hat eine wichtige politische Hürde genommen.

    Der Nationalrat hat einem Bundesbeitrag von bis zu 200 Millionen Franken mit 137 zu 40 Stimmen bei 14 Enthaltungen zugestimmt.

    Von den vorgesehenen Bundesmitteln sind 60 Millionen Franken für die Paralympischen Spiele vorgesehen. Weitere 50 Millionen Franken sollen die vergünstigte Nutzung des öffentlichen Verkehrs für Besucherinnen und Besucher ermöglichen. 80 Millionen Franken sind für Aufwände der Trägerorganisation eingeplant, weitere 10 Millionen Franken als Reserve für unvorhergesehene Kosten. Eine Defizitgarantie gibt es hingegen nicht.

    Die Spiele sollen an verschiedenen Austragungsorten in zehn Kantonen stattfinden und weitgehend auf bestehende Infrastruktur setzen.

    Für den Schweizer Parasport wären Paralympische Winterspiele im eigenen Land ein wichtiges Signal. Sie werden die Sichtbarkeit von Athletinnen und Athleten mit Behinderungen stärken und Impulse für Inklusion, Barrierefreiheit und die Förderung des Parasports setzen.

    Referendum im Nationalrat abgelehnt

    Diskutiert wurde auch die Frage einer eidgenössischen Volksabstimmung. Der Nationalrat lehnte es ab, den Beschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Die Mehrheit argumentierte, dass die Mitsprache in den betroffenen Kantonen gesichert sei und der enge Zeitplan der Bewerbung berücksichtigt werden müsse. Über die Vorlage wird nun der Ständerat beraten. Die Vergabe der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 erfolgt später durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) Ende April 2027.

    SRF hat ausführlich zu den Debatten im Nationalrat berichtet: Mehr dazu  hier.