Die Nomination erfolgte gemeinsam durch PluSport und der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV). Der Award wird seit 2012 vergeben und ergänzt die jährliche Wahl von «Trainer*in des Jahres» im Rahmen der Sports Awards. Die Verkündung der offiziellen Gewinnerinnen und Gewinner des Swiss Olympic Coach Awards erfolgt an der Verleihung am 27. Oktober 2026.
Grosse Erfolge und Nachwuchsarbeit im Fokus
Trautner hat seit der Übernahme des Nationalkaders im Jahr 2022 den alpinen Para-Skisport in der Schweiz sportlich wie auch strukturell weiterentwickelt. Unter seiner Leitung erzielte das Team vergangene Saison zahlreiche Spitzenresultate. Ein besonderer Höhepunkt waren dabei die Paralympischen Winterspiele in Milano Cortina, an denen das Schweizer Team vier Medaillen und zwei Top 8-Platzierungen nach Hause brachte.
Neben dem Nationalkader engagiert sich Trautner auch für die Entwicklung des Nachwuchses. Eine klare Förderstrategie und der fliessende Übergang von den Nachwuchskadern in den Elitebereich sollen den langfristigen Aufbau des Schweizer Para Skisports sichern. Seine Nomination würdigt damit nicht nur die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre, sondern auch sein Engagement für Athletinnen und Athleten, den Schweizer Nachwuchs und die Weiterentwicklung des Teams.
Heimrennen als Fixpunkte im Weltcup-Kalender
Passend dazu steht der Schweizer Para-Sport auch in diesem Winter wieder im heimischen Rampenlicht: Vom 19. bis 21. Dezember 2026 in Veysonnaz sowie vom 9. bis 11. Januar 2027 in St. Moritz trifft sich die internationale Para-Ski-Elite zu den Weltcup-Rennen. In Lenk kämpfen vom 21. bis 23. Januar 2027 zudem die besten Para-Snowboarderinnen und -Snowboarder um wertvolle Weltcup-Punkte. Im Fokus stehen dabei auch die Schweizer Athletinnen und Athleten, die von Trautner und seinem Team betreut werden.