Mit dem Sportempfang drückten der Sportminister Martin Pfister, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Nationalratspräsident Pierre-André Page ihre Anerkennung für die Leistungen der Olympia-, Paralympics-, WM- und EM-Medaillengewinner*innen aus. Dabei ging es nicht nur um die Ehrung der Podestplätze, sondern um eine Anerkennung für den Weg, der hinter jedem Erfolg steht, um Inklusion und Vorbilder in der Gesellschaft.
«Wenn Menschen gemeinsam mitfiebern, entsteht Zusammenhalt»
«Durch Ihre Erfolge entsteht Stolz. Wenn Kinder und Jugendliche Sie als Vorbilder sehen, entsteht Motivation. Wenn Menschen gemeinsam mitfiebern, entsteht Zusammenhalt», betonte Bundesrat Martin Pfister in seiner Ansprache anlässlich des Empfangs im Nationalratssaal.
Dabei hob der Verteidigungs- und Sportminister auch die Sportförderung und die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 in der Schweiz hervor. «Wenn wir über Sportförderung sprechen, geht es um mehr als um die nächste Medaille. Es geht auch darum, was Sport Menschen mitgeben und was er in unserer Gesellschaft bewegen kann», so der Bundesrat.
« Die Vielfalt als Stärke begreifen »
Im Fokus der Ansprache von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider stand der Parasport, darunter die Leistungen der Para-Athlet*innen und ihre persönlichen Erlebnisse an den Paralympics in Milano Cortina 2026. «Die Emotionen kommen wieder hoch, wenn ich an den Einzug der Athlet*innen im House of Switzerland denke, angeführt von Fahnenträger Théo Gmür. Im Austausch mit den Athlet*innen wurde mir bewusst, wie viel hinter ihren Leistungen steckt: Monate voller Training und Schweiss, aber auch Zweifel und Enttäuschungen – manchmal sogar eine Verletzung im Training kurz vor Wettkampfbeginn», erzählte die Bundesrätin.
Sie lobte auch die Erfolge an den Para-Cycling-Weltmeisterschaften in den USA, die medial weniger sichtbar sind. «Wie Para-Cyclerin Flurina Rigling mehrfach gesagt hat, bedeutet Inklusion, dass wir die Vielfalt als Stärke begreifen», sagte die Bundesrätin in ihrer Ansprache. Als Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern sorge sie dafür, dass die Inklusion im Zentrum unserer Gesellschaft steht.
Die Ansprachen, der Video-Rückblick auf das Sportjahr 2026 und die musikalische Umrahmung durch die Schweizer Armee sorgten für beste Stimmung im Nationalratssaal. Beim Apéro konnten sich Athlet*innen und Funktionäre mit den Bundesräten austauschen.