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    Badminton
    23.9.2026

    Der erste grosse Austausch der Nationalteams 

    Zum ersten Mal trainierten am Sonntag die Mitglieder der verschiedenen Badminton-Nationalkader einen ganzen Tag lang gemeinsam. Der Anlass war ein voller Erfolg. 

    Sie trainieren normalerweise jeweils innerhalb ihrer eigenen Nationalkader – im Elite-Nationalkader, im Para-Badminton Team, in den Standing-Kategorien oder im Gehörlosen-Team. Alle haben unterschiedliche Rahmenbedingungen, vertreten aber das Schweizer Badminton auf hohem Niveau im In- und Ausland. Sie alle teilen aber die gemeinsame Leidenschaft für den Badmintonsport.

    Elite lernt sich kennen
    So entstand die Idee zu einem ersten gemeinsamen Trainingstag. «Hauptziel ist es, dass die Athletinnen und Athleten sich und die unterschiedlichen Bedürfnisse besser kennenlernen», sagte Tina Kümpel, Leiterin Breitensport und Vereinsentwicklung von Swiss Badminton, die den Tag organisierte. Ermöglicht wurde der Anlass auch durch einen Inklusionsantrag bei Swiss Olympic. Vom Dachverband des Schweizer Sports waren Rita Albrecht Zander (Leiterin Inklusion) und Michèle Jäggi (Kommunikation) vor Ort.

    Die Premiere stiess auf grosse Resonanz. 19 Athletinnen und Athleten sowie fünf Coaches waren am Sonntag im Sportcenter Thalmatt präsent und verbrachten einen spannenden und abwechslungsreichen Tag miteinander. Von der Kennenlernrunde und dem durchmischten Einspielen am Morgen über das gemeinsame Mittagessen bis hin zum spielerischen Turnier am Nachmittag: Es war ein gelungener Tag im Zeichen des Austauschs und des Sammelns neuer Erfahrungen. So machten die Elite-Athletinnen und -Athleten Erfahrungen im Sportrollstuhl, bestens instruiert von den Mitgliedern des Rollstuhl-Teams. Zudem spielten die Cracks für einmal auch mit einem Pamir oder einem Karton unter dem Arm, mit denen sie unterschiedliche Limitierungen simulierten.

    Für 2027 ist eine Neuauflage geplant und der Anlass soll längerfristig institutionalisiert werden. Was bleibt, sind in jedem Fall viele schöne Erinnerungen an die Premiere sowie wertvolle neue Bekanntschaften.

    Text: Swiss Badminton

    Foto: moor media