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    3.11.2026

    InCube Challenge 2026: 3. Platz für Team SPZ

    Fünf Studierende, fünf Tage, ein Glas-Cube in Zug und eine Frage: Wie können wir das Einkaufserlebnis im Supermarkt für Menschen im Rollstuhl verbessern? Das Team SPZ durfte sich mit der Lösung «baXet» über einen starken 3. Platz freuen. 

    Selbstständig einkaufen. Gemeinsam neue Wege denken. Wie können wir das Einkaufserlebnis im Supermarkt für Menschen im Rollstuhl verbessern?

    Mit dieser Frage sind wir in die  InCube Challenge 2026 des ETH Entrepreneur Club gestartet. Fünf internationale Studierende hatten Ende Oktober 2026 fünf Tage und 120 Stunden Zeit, um daraus eine konkrete Lösung zu entwickeln. Das Format bringt internationale Teams zusammen, die reale Problemstellungen bearbeiten und innerhalb weniger Tage Ideen und Prototypen entwickeln.

    Die Idee: baXet
    Beim Einkaufen im Rollstuhl zeigt sich eine ganz praktische Schwierigkeit: Eine Hand wird zum Antreiben des Rollstuhls benötigt, gleichzeitig muss der Einkaufskorb gehalten und transportiert werden. Genau hier setzt baXet an.

    Die Studierenden entwickelten einen leichten, faltbaren Rahmen, der am eigenen Rollstuhl befestigt wird und einen normalen Einkaufskorb sicher hält. Zusätzlich können Einkaufstaschen angebracht werden. So bleiben die Hände frei, um den Rollstuhl anzutreiben.

    Die Idee verfolgt einen einfachen Grundsatz: keine Sonderwelt schaffen, sondern bestehende Angebote für Menschen im Rollstuhl besser nutzbar machen.

    Entwickelt mit Menschen, nicht nur für sie
    Bevor baXet entstand, hörte das Team genau hin. Die Studierenden führten Gespräche mit Menschen im Rollstuhl, Fachpersonen des SPZ und Fachleuten aus dem Ladenbau. Mehr als 40 Personen beteiligten sich an einer Online-Umfrage. Zusätzlich wurde direkt in einem Supermarkt in Zug getestet. Aus diesen Erkenntnissen entstand innerhalb weniger Tage ein funktionierender Prototyp.

    Am 30. Oktober 2026 präsentierten alle acht Teams ihre Lösungen beim Finale der InCube Challenge im ETH Audimax.

    baXet erreichte den 3. Platz
    Für uns ist diese Auszeichnung vor allem eine Bestätigung dafür, welches Potenzial entstehen kann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fachrichtungen gemeinsam an einer konkreten Herausforderung arbeiten.

    Wie geht es mit baXet weiter?
    Für uns ist die Challenge mit dem Finale nicht beendet. Einige Studierende prüfen derzeit, ob sie baXet im Rahmen eines Start-ups weiterentwickeln möchten. Diesen Weg würden wir unterstützen. Sollte daraus kein Start-up entstehen, möchten wir prüfen, wie die Idee gemeinsam mit geeigneten Partnern weitergeführt werden kann.

    Warum diese Challenge?
    Die InCube Challenge ist für uns mehr als ein Innovationsprojekt. Sie zeigt, wie Medizin, Forschung, Technologie und Design gemeinsam Lösungen entwickeln können, die Menschen im Alltag konkret unterstützen.