Der 26-jährige Berner meldet sich nach seinem Fussbruch im Frühling eindrücklich zurück auf der internationalen Bühne. Wie bereits im vergangenen Jahr muss er sich allerdings seinem österreichischen Widersacher Thomas Frühwirth um 27 Sekunden geschlagen geben. Dritter wird der Brite Callum Russel. Tobias Lötscher und Felix Frohofer konnten nicht ins Geschehen, um die vorderen Plätze eingreifen und fuhren auf die Ränge 12 bzw. 13.
In der Klasse MH3 fuhr Micha Wäfler auf den 12 Schlussrang mit einem Rückstand von 02:37,90. Benjamin Früh (MH1) musste sich als dritter Schweizer Handbiker im Bunde mit dem ungeliebten vierten Rang vorlieb nehmen. Er teilte dieses Schicksal mit der Gesamtweltcupsiegerin Sandra Fuhrer, die ebenfalls auf Rang vier die Ziellinie überquerte.
Resultate Handbike
Zeitfahren MH4
Zeitfahren MH3
Zeitfahren MH1
Zeitfahren WH4
Gold für die Schweiz bei den Stehenden
Van Till ist in der Kategorie H2 im Kampf gegen die Uhr weiterhin dass Mass aller Dinge. Die 34-jährige Westschweizerin erreichte das Ziel nach 12 km mit einem Vorsprung von über einer Minute auf die zweitplatzierte Deutsche Angelika Dreock-Käser. Dritte wurde mit fast zwei Minuten Rückstand mit Jana Majunke eine weitere Deutsche.
Van Till sicherte sich damit zum dritten Mal in Folge das Regenbogentrikot im Zeitfahren. Nun richtet sich ihr Blick auf das Strassenrennen am Samstag, in dem sie nach dem Gewinn von Silber an der letztjährigen Heim-WM erneut zu den Favoritinnen zählt.