Das Turnier bietet neben wertvollen FIBA‑3x3‑Punkten und Preisgeld für die Podiumsplätze, vor allem wichtige Spielpraxis gegen internationale 3x3-Frauenteams. Im Mittelpunkt steht dabei die eigene Entwicklung. «Wir wollen die Spiele gewinnen, die wir gewinnen müssen, und versuchen, in den anderen Partien die eine oder andere Überraschung zu landen», lautet die Marschroute von Coach Rosenberger. Entscheidender Faktor wird dabei die Trefferquote sein – ein Bereich, in dem die Athletinnen noch Luft nach oben haben.
Blick auf die European Para Championships
Wien dient als wichtige Standortbestimmung. Es geht darum, den Rhythmus zu finden und die eigene Leistung verlässlich abrufen zu können. Dabei kehrt die Equipe an einen Ort zurück, der gute Erinnerungen weckt: Vor zwei Jahren gewannen die Schweizerinnen in Wien EM‑Silber. Diesmal steht zwar keine Europameisterschaft an, doch das Teilnehmerinnenfeld mit Teams aus London, Madrid und München ist hochklassig besetzt, was dem Team wertvolle Spielpraxis auf der internationalen Bühne gibt. Dabei ist der Blick bereits in die Zukunft gerichtet: Die nächste Europameisterschaft findet im kommenden Sommer im Rahmen der European Para Championships in Genf statt. Das Turnier ist somit ein wichtiger Meilenstein in der EM-Vorbereitung für die Schweizer Basketballerinnen.
Vorbild in Inklusion
Neben der sportlichen Relevanz für das Nationalteam gilt das 3x3 Vienna in der Zeit von inklusivem Sport als Vorzeigeevent. Rollstuhlbasketball ist im Spielplan gleichwertig integriert und die Halbfinal- und Finalspiele werden zusammen mit den Fussgänger-Partien auf dem gleichen Spielfeld zur «prime time» ausgetragen.