Der Bundesrat hat Anfang Jahr die Eckwerte für die Unterstützung des Sportgrossanlasses festgelegt. In der Vernehmlassung wurde der Planungsbeschluss nun grossmehrheitlich begrüsst. Er sieht einen Bundesbeitrag von 200 Millionen Franken vor, wie er in einer Medienmitteilung vom 22.6.26 mitteilt.
Das Internationale Komitee (IOK) führt mit der Schweiz einen privilegierten Dialog für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 (OPWS). Das heisst, dass die Schweiz bis Ende 2027 ohne Konkurrenz ihr Dossier ausarbeiten kann.
Der Bundesrat steht dem Projekt OPWS 2038 positiv gegenüber und sieht in diesem Sportgrossanlass gemäss Medienmitteilung grosse Chancen, so etwa für die Weiterentwicklung des Sports, für technische Innovationen, für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die touristische Wertschöpfung wie auch für das positive Ansehen der Schweiz im Ausland. Das sieht auch SPV-Direktor Laurent Prince, gleichzeitig Vize-Präsident des Vereins Switzerland 2038 so: «Die Spiele in der Schweiz sind eine grosse Chance nicht nur für den Sport, sondern auch für die Stärkung der gesellschaftlichen Inklusion. Themen der Barrierefreiheit, Teilhabe am gesellschaftlichen und sportlichen Leben und die Sichtbarkeit von Menschen mit einer Behinderung werden in diesem zukunftsweisenden Projekt gefördert.»
Verein Switzerland 2038 erfreut
Die Winterspiele sind eine «einmalige Chance für die Schweiz», ist der Verein Switzerland 2038 überzeugt. Er schreibt in seiner Mitteilung: «Die Schweiz hat die Chance, erstmals seit 1948 wieder Olympische und Paralympische Winterspiele auszurichten.»