Unter der Leitung von Nationaltrainer Marc Lutz wurde das Team erstmals auch von Assistant Coach Loïc Schneider begleitet. Gemeinsam mit Tina Kümpel unterstützte er die Schweizer Delegation während der Turnierwoche.
Starke Leistungen von Mathez
Cynthia Mathez erreichte im Einzel die Halbfinals und spielte sich im Damendoppel mit ihrer türkischen Partnerin Emine Seckin bis in den Final vor. Aufgrund einer Rippenprellung musste sie jedoch ihre weiteren Partien Forfait geben. Trotz dieses Rückschlags darf sie auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken.
Herren mit gutem Auftritt trotz Verletzungspech
Luca Olgiati erreichte im Einzel die Achtelfinals und unterlag dort dem Franzosen Thomas Jakobs. Im Doppel mit Kamil Snajder erreichte er die Viertelfinals, wo die topgesetzte Paarung aus Japan Endstation bedeutete.
Für Marc Elmer verlief das Turnier unglücklich. Im Einzel musste er im Achtelfinale gegen den Israeli Amir Levi aufgrund gesundheitlicher Beschwerden ein medizinisches Forfait geben. Im Doppel verpasste er mit seinem kolumbianischen Partner in einer starken Gruppe den Einzug in die K.-o.-Phase.
Auch Lars Porrenga zeigte engagierte Auftritte. Sowohl im Einzel als auch im Herrendoppel mit Brent Van der Kelen verpasste er den Einzug in die K.-o.-Runde. Im Mixed-Doppel trat er erstmals gemeinsam mit seiner finnischen Partnerin an, verpasste aber auch dort die K.-o.-Runde.
Loris Molinaro qualifizierte sich nach einem Sieg und einem Walkover für die Achtelfinals. Dort unterlag er dem Japaner Reo Oyama.
Das Turnier wurde von mehreren Verletzungen überschattet. Dank der Nähe zum Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil konnten die betroffenen Athlet*innen jederzeit rasch und professionell betreut werden.
Bereits am kommenden Montag reist eine kleine Schweizer Delegation weiter nach Dublin, wo mit dem «British & Irish Para Badminton International» Level 1 das nächste internationale Highlight auf dem Programm steht.