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    Leichtathletik
    24.8.2026

    Ausrufezeichen der WM-Akteure in Interlaken

    Das Pararace & Roll-Event Interlaken vereinte am Sonntag hochklassigen Handbike- und Rennrollstuhl-Rennen. Während die Handbikerinnen und Handbiker die letzte Standortbestimmung vor den Weltmeisterschaften in Huntsville (USA) nutzten, sorgten die Rennrollstuhl-Athletinnen und -Athleten für starke Leistungen.

    WM-Standortbestimmung
    Das 6. Pararace & Roll-Event in Interlaken bot am Sonntag beste Bedingungen für hochstehenden Para-Sport. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen kämpften rund 20 Handbikerinnen und Handbiker auf dem 2 Kilometer langen Rundkurs um die letzten wichtigen Erkenntnisse vor dem Saisonhöhepunkt. Je nach Kategorie standen zehn beziehungsweise zwanzig Runden auf dem Programm.

    Die Schweizer WM-Kandidaten zeigten dabei eindrücklich, dass sie bereit für die Reise nach Huntsville sind. In der Kategorie MH3 sicherte sich Micha Wäfler mit einer starken Vorstellung den Sieg. Nicht minder überzeugend trat Fabian Recher auf, der die Konkurrenz in der Kategorie MH4 hinter sich liess und einen souveränen Erfolg feierte.

    Auch Sandra Fuhrer zeigte sich in ausgezeichneter Verfassung. Die Athletin des Para Racing Teams gewann die Kategorie WH4 und bestätigte damit ihre starke Formkurve wenige Tage vor den Weltmeisterschaften. Gemeinsam mit Wäfler und Recher setzte sie ein deutliches Zeichen und bewies, dass sie für die kommenden Titelkämpfe bestens gerüstet sind.

    Rennrollstuhl Nachwuchs
    Neben den Handbike-Rennen sorgten auch die Wettkämpfe der Rennrollstuhl-Athletinnen und -Athleten für spannende Entscheidungen. Bei den Junioren in der U16-Kategorie setzte sich Frederic Estermann durch, bei den U20-Athleten gewann Fabian Kappeler.

    Im Rennen über 12,6 Kilometer sicherte sich der Österreicher Ludwig Malter den Tagessieg vor Amos Donath aus Deutschland. Bester Schweizer war Matiwos Russom auf Rang drei. Bei den Frauen über 12,6 Kilometer fuhr die Deutsche Merle Menje die schnellste Zeit.

    Ausblick auf Saisonfinale
    Für die Handbikerinnen und Handbiker endet mit dem Rennen in Interlaken die unmittelbare WM-Vorbereitung. Die Leistungen lassen auf erfolgreiche Wettkämpfe in Huntsville hoffen, wo die weltbesten Para-Cycling-Athletinnen und -Athleten in Alabama (USA) um Medaillen kämpfen.

    Nach den Weltmeisterschaften steht für die Schweizer Handbike-Szene bereits der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Mit dem Finale der National Handbike Challenge (NHC) in Arosa findet die Saison ihren traditionellen Abschluss. Dort werden die letzten Punkte vergeben und die Gesamtsiegerinnen und Gesamtsieger der Rennserie gekürt. Hochspannung garantiert!