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    8.7.2026

    Drei Turniere, grosse Ziele

    Die internationale Turniersaison ist in vollem Gang. Heute starten die German Open und mit den Turnieren in Genf und Torino warten bereits die nächsten wichtigen Stationen auf die Athlet*innen von Rollstuhlsport Schweiz. Ein Monat vollgepackt mit hochkarätigem Rollstuhltennis.

    ITF 175 German Open Berlin | 8.–12. Juli

    Für Nalani Buob und Giuliano Garnovali stehen bei den German Open wichtige Matches gegen starke internationale Konkurrenz an. Nalani trifft heute auf die Weltnummer 58 aus Algerien. Buob geht als Favoritin in die Partie. Sollte sie gewinnen, würde im Achtelfinal mit Charlotte Fairbank (FRA, Weltnummer 22) eine bekannte Gegnerin warten. Die Bilanz spricht klar für Nalani: Von acht Duellen konnte sie ganze sieben für sich entscheiden. Das letzte Aufeinandertreffen liegt zwar bereits zwei Jahre zurück, dennoch ein gutes Los für ein potenziellen Viertelfinaleinzug.

    Giuliano steht direkt im Achtelfinal und trifft dort auf Finn Broadbent aus Australien, die aktuelle Weltnummer 19. Die beiden begegnen sich zum ersten Mal auf der Tour. Nicht das Los, dass sich Giuliano gewünscht hat, denn das Duell um den Viertelfinaleinzug verspricht eine spannende Herausforderung für den Zürcher. Eine Viertelfinal-Qualifikation wäre bereits ein starkes Ergebnis in Berlin.

    ITF 500 & ITF 50 Geneva | 14.–18. Juli

    Beim Heimturnier in Genf wird ein Grossteil der Schweizer Kaderathletinnen am Start stehen. Das ITF-500-Turnier lockt die besten Spieler und Spielerinnen der Welt an den Genfersee.

    Entsprechend hoch wird die Leistungsdichte sein. Das primäre Ziel der Schweizer Delegation ist wertvolle Weltranglistenpunkte zu sammeln und die eine oder andere Überraschung zu landen. Eine entscheidende Rolle wird dabei auch die Auslosung spielen.

    ITF 100 Torino | 22.–26. Juli

    Die Schweizer Athlet*innen reisen Ende Juli mit ambitionierten Zielen nach Turin. Giuliano gilt als Nummer 2 der Setzliste zu den Favoriten auf den Turniersieg. Bei den Frauen ist Nalani als Nummer 5 gesetzt. Ihr Ziel: Mindestens der Halbfinal, idealerweise der Titelgewinn. Angela Grosswiler startet als Nummer 7 der Setzliste. Ein Viertelfinal-Einzug ist wäre ein positives Resultat für Grosswiler. Die beiden rollen vermutlich auch im Damen-Doppel auf den Court. Die Schweizerinnen, mit hohe Ambitionen, peilen den Turniersieg an.

    Mit Linda Küng, Timo Brechbühl und Job Brenlla stehen zudem weitere Schweizer Athlet*innen im Einsatz. Für sie liegt der Fokus darauf, internationale Erfahrung zu sammeln und wenn möglich die erste Runde zu gewinnen.

    Alle Infos und Updates gibt es hier.