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Schweizer

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SM Leichtathletik/ParAthletics 2014: Zusammenfassung, Bilder und Medienberichte

(19.05.2014)

Der amtierende fünffache Weltmeister Marcel Hug (Neuenkirch) gewinnt in Nottwil bei den ins «ParAthletics»-Meeting integrierten Schweizer Meisterschaften sämtliche sieben Titel von 100m bis 10’000m. Manuela Schär (Kriens) sichert sich fünfmal Gold. Schauen Sie sich die Bilder, Fernsehberichte an und Lesen Sie die Zusammenfassung.

 

Eine Auswahl an Bilder finden Sie in unserer Bildgalerie.

Das Schweizer Fernsehen berichtet in Sport Aktuell über Marcel Hug und Manuela Schär.

Tele Zürich berichtet über den Besuch von Bundesrat Ueli Maurer.

Und die Luzerner Zeitung berichtet in verschiedenen Artikeln über die Schweizer Meisterschaft und die Erfolge der ParAtheltics und brachte Eine Ankündigung zum Duell Marcel Hug - David Weir.

Auch die Luzerner Rundschau hat das Thema vorab und nach dem Anlass aufgenommen, genauso wie der Rottaler.

Und Sport-Fan freute sich mit den Athleten.

Hier die Zusammenfassung von Urs Huwyler:

Elf Weltrekorde am „ParAthletics“-Meeting in Nottwil
Hug-Gala und Schär-Kür

Der amtierende fünffache Weltmeister Marcel Hug (Neuenkirch) gewinnt in Nottwil bei den ins „ParAthletics“-Meeting integrierten Schweizer Meisterschaften sämtliche sieben Titel von 100m bis 10’000m. Manuela Schär (Kriens) sichert sich fünfmal Gold.

Marcel Hug entschied zudem das Prestigeduell gegen den dreifachen Paralympics-Sieger David Weir (Gb) mit 4:1 für sich. Der Schweizer war über 800m, 1500m, 5000m und 10000m schneller, der Londoner gestaltete den 400m-Sprint für sich. Die 1’500m gingen allerdings an den Kanadier Joshua Cassidy, der die Gunst der Stunde nützte und - wie die Konkurrenz in der andern Serie - vom Zweikampf der Giganten profitierte (Hug: 8./Weir: 9.).

Allrounderin Schär
Marathon-Weltmeisterin Manuela Schär verzichtete als ehemalige Sprinterin zu Beginn auf die 200m, blieb danach auf den Mittel- und Langstrecken (400m, 800m, 1’500m, 5000m) jedoch nicht nur national, sondern auch gegen die internationale Elite ungeschlagen. Dass sie auf der Langdistanz (5000m) Diane Roy oder Shelly Woods dominieren konnte, illustrierte erneut: Manuela Schär hat sich zur Weltklasse-Allrounderin entwickelt.

Insgesamt wurden auf der schnellen Nottwiler Bahn elf Weltrekorde erzielt. Die Schweizer blieben für einmal ohne Bestleistung. Jeweils zwei Rekorde gingen auf das Konto von Hannah Cockroft (Gb) und Marieke Vervoot (Ho).

Positive Signale
Hinter dem Leader-Duo bilden derzeit Routiniers wie Beat Bösch (T52/bis 400m) und der vierfach versilberte Tobias Lötscher (T54/ab 1’500m) die zweite Reihe. Dazu gehört auch Bojan Mitic (T34/bis 800m). Bösch/Mitic fehlt im eigenen Land die Konkurrenz. Bei Sandra Graf gilt es abzuwarten, wie weit sie die Stadion-Leichtathletik (Silber über 5000m) noch mit nimmt oder sich aufs Handbike (WM 2015 in Nottwil) konzentriert.

Für Druck sorgt die 200m-Meisterin und vierfache Vizemeisterin Alexandra Helbling. Sie rollt immer näher an die Elite heran. Bei den „ParAthletics“ vermochte die Rheintalerin vor allem über die kürzeren Distanzen zu überzeugen. Ab 800m stösst Patricia Keller (fünfmal Bronze) zur Frauen-Power-Gruppe. Aus der dritten Reihe setzte die Solothurnerin Licia Mussinelli die eine oder andere Duftmarke (Silber über 200m/Bronze 100m). Insgesamt liessen sich einige positive Signale erkennen.

Revanche angesagt
Bei den Männern scheint die Differenz bis zur erweiterten internationalen Spitze (in der stärksten Klasse) noch ziemlich weit. Im T53/54er-Feld sind die (mehreren) Serien jeweils voll besetzt, in andern Kategorien bleiben jeweils einige Bahnen frei. Zu Medaillen reichte es Sprinter David Herzmann (Silber 100m/Bronze 200m), Peter Blatter (Bronze 100m), Marcel Sutter (Silber 200m/400m/Bronze 800m) und Lukas Willimann (1’500m). Allerdings reichten Platzierungen zwischen 25 und 37.

Am Mittwoch bietet sich beim «Daniela Jutzeler Memorial» in Nottwil die Möglichkeit zur Revanche.