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Tischtennis

Immer mit dabei: Die Toten Hosen

Alljährlich fährt das Schweizer Tischtennis-Team nach Italien, um am internationalen Turnier Lignano Open teilzunehmen. Dieses Jahr trafen sich 33 Nationen, um vom 14.–16. März 2019 an dieser Sportveranstaltung teilzunehmen.

 

Rund 700 km von der Schweiz entfernt trafen sich zahlreiche Tischtennisspieler – darunter auch die Schweizer Silvio Keller, Valentin Kneuss, Michael Fässler, Assistenz Coach Fabrice Descloux sowie Coach Philipp Zeugin – um am ersten Turnier des neuen Wettkampfjahres teilzunehmen. In diesem Jahr gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Sicherlich ist ein Grund dafür, dass es in diesem Jahr leider nur wenige Turniere gibt und es bereits um die Qualifikation für die Europameisterschaft im Herbst 2019 sowie für die paralympischen Spiele 2020 in Tokyo geht.

 

Durchzogene Einzelspiele

Nach den eher verhaltenen Einzelergebnissen zeigten die Schweizer Spieler eine tolle und positive Reaktion und erreichten in den Klasse 1 und 6 jeweils den sehr guten 2. Teamschlussrang.


Wie bereits erwähnt waren die Einzelresultate eher etwas unbefriedigend. Michael Fässler (Klasse 7) schied bereits in seinen Gruppenspielen aus. Valentin Kneuss (Klasse 6) und Silvio Keller (Klasse 1) qualifizierten sich als Gruppenzweite für die K.o.-Spiele, schieden aber bereits im 1/8-Finale aus.


Überraschendes Resultat im Doppel

In der Klasse 7 waren die Gruppengegner vom Team SUI/NGR einfach zu stark und Michael Fässler und sein Teampartner schieden in der Gruppe aus. Valentin Kneuss und sein rumänischer Teamkollege Bobi Simione gewannen die Gruppenspiele souverän und qualifizierten sich direkt fürs Halbfinal. Dort trafen sie auf das Team aus Frankreich. Das Doppel SUI/ROU gewann mit 2:1 und stand somit im Final. Der Finalgegner England war an diesem Tag leider zu stark und somit resultierte der gute 2. Schlussrang.


Ein etwas überraschender zweiter Schlussrang erreichte Silvio Keller im Team der Klasse 1 mit seinem russischen Teamkollegen Dmitry Lavrov. Von der stark besetzten Gruppeneinteilung her, hätte ein frühes ausscheiden bereits resultieren können, doch das Doppel SUI/RUS erreichte den sehr guten 2. Gruppenplatz. Im Halbfinal trat das SUI/RUS-Team gegen den Gastgeber Italien an, welche in einem Krimispiel Dank einer tollen Mannschaftleistung mit 2:1 besiegt wurde. Im Final spielten Keller/Lavrov gegen den überlegenen Gegner aus Korea, welcher an diesem Tag einfach zu stark war. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass die Mannschaft SUI/RUS am Samstag drei Wettkämpfe bestritt, was eine Gesamtzeit von 8 Stunden bedeutete – also länger als die Anreise mit dem Auto!


Perfekter Abschluss

Der Turnierabschluss fand wie jedes Jahr traditionsgemäss in einem unserer Lieblings-Restaurants statt. Bevor es wieder die rund 700 km Fahrt zurück in die Schweiz ging – immer begleitet vom Sound der Toten Hosen – wurden in der gemütlichen Runde bereits erste Analysen gemacht und natürlich auf die erfolgreichen Resultate angestossen.


Danke an die Mannschaft für den tollen Teamspirit. Einen speziellen Dank gehört auch unserem Assistenz Coach Fabrice Descloux, welcher zum ersten Mal dabei war und so wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln konnte für die weiteren Trainings in der Schweiz.

 

Mehr Informationen: Lignano Open 2019


Philipp Zeugin, Coach

 

Ausgabe: 3/2019


Dateien:


Resultate.pdf