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Rugby

Die Schweiz wird A-klassig

Das lang ersehnte Ziel, der Aufstieg in die europäische A-Division, ist endlich wahr geworden. An der Rugby EM der B-Division im finnischen Pajulahti nahmen neben der Schweiz die sieben Herausforderer Irland, Italien, Russland, Finnland, Österreich, die Niederlande und die Tschechische Republik teil. Dabei galt es, den Anlass auf den ersten zwei Plätzen abzuschliessen, um den Aufstieg zu erreichen und damit im nächsten August an der A-EM in Dänemark um den Europameister-Titel spielen zu dürfen.

 

Die drei Gruppenspiele gegen Irland, Italien und Russland gewann die Schweizer Delegation ohne grössere Schwierigkeiten. Das Cross Over-Game gegen Österreich konnte das von Adrian Moser, Christian Härdi und Daniel Bachmann gecoachte Team in einem hochdramatischen Spiel mit einer winzigen Differenz von lediglich einem Punkt für sich entscheiden. Damit war bereits klar, dass die Schweiz auf den ersten zwei Plätzen abschliessen wird.

 

Dass das Finalspiel gegen die Niederlande nicht einfach wird, war allen Beteiligten bewusst. Die «Orangen» haben sich in den letzten Jahren vom «Nobody» zu einer Mannschaft mit einem deutlich ausgeprägten Profil entwickelt. Trotz des Endresultats von 52:46 zugunsten der Niederlande waren beide Finalgegner über weite Strecken ebenbürtig und boten einen spannenden Abschluss des Anlasses.

 

Resultate Rugby B-EM 2018

 

Der Aufstieg ist der grösste Erfolg des Rugby-Teams in den letzten Jahren. Auf den Lorbeeren auszuruhen, ist indes überhaupt keine Option. Die Planung für die Zukunft im neuen Kontext muss präzisiert und konsequent umgesetzt werden, um nachhaltig A-klassig zu bleiben.

 

Martin Wenger

Sportartmanager Rugby

 

Ausgabe: 10/2018