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Curling

Hochkarätige Besetzung in Lausanne

Und wieder haben sie es geschafft – Christian Wyttenbach und Didier Recordon zusammen mit ihren Unterstützern – ein gut besetztes Feld mit zehn Teams nach Lausanne zu ziehen. Zum elften Mal wurde dort vom 1.–3. Dezember 2017 das Internationale Rollstuhlcurling-Turnier ausgetragen. Mit von der Partie waren sechs Schweizer Teams und jeweils ein Team aus Deutschland, Russland, Schweden und der Slovakei. Gespielt wurde auf hohem Niveau, waren doch drei Paralympische Teams vor Ort sowie einzelne Nationalspieler der Schweizer und Russischen Nationalteams.

 

Zum elften Mal ging das Internationale Turnier in Lausanne über die Bühne. In einer der wohl einzigartigsten «Attika»-Curlinghallen weit und breit. Beide Längsseiten verglast mit wunderbarem Blick auf den See, das Schloss von Ouchy und die Savoyer-Alpen. Zugegeben, die Halle ist etwas in die Jahre gekommen – es bestehen aber gute Aussichten für einen Neubau nächstes Jahr. Jedoch lassen die familiäre Atmosphäre, das Ambiente nichts zu wünschen übrig. Man fühlt sich sofort wohl, umsorgt von vielen fleissigen Händen. Aus der einfachen Infrastruktur wird mit viel Liebe das Maximum herausgeholt. Stellvertretend für viele können Rosmarie und Jacqueline hinter der Theke oder Ursula im Büro erwähnt werden. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön für die herzliche Gastfreundschaft und die tolle Unterstützung.

 

Es wurde gepunktet

Spannende fünf Spiele an zweieinhalb Tagen wurden ausgetragen. Knappe Resultate gab es wie auch eindeutige Ausgänge. Manchmal sind es bloss die verflixten Millimeter, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Aber genau das macht Curling so spannend. Einmal mit dem Extender bzw. dem Stick abgegeben, beeinflusst kein Besen mehr den Lauf des Steins. Die Abgabepräzision alleine entscheidet über die Zielerreichung des Steins. Unentschieden nach dem siebten End, Rot liegt shot, mit dem letzten gelben Stein kann das Resultat gedreht werden – das sind die faszinierenden Momente, welche die Zuschauer hinter der Scheibe fesseln.

 

Die Finalspiele machten Moskau gegen Schweden und Bern gegen Crans Montana unter sich aus. Lausanne Olympic 1 gegen Deutschland spielten um die weiteren Ränge. Team Slowakei und Lausanne Olympic 2 sowie die beiden St. Galler Teams standen sich um die letzten Siege gegenüber. Wie immer belohnt der Veranstalter Lausanne seine Siegerteams mit attraktiven Preisgeldern (CHF 800.– / CHF 600.– / CHF 400.–) sowie einem Erinnerungsgeschenk für alle Akteure.

 

Zum Schluss geht kein Team mit null Punkten nach Hause. Am meisten Punkte und damit den Turniersieg erspielte sich das Team Moskau, gefolgt von Bern und Schweden. Die weiteren Ränge: Lausanne Olympic 1, Slowakei, St. Gallen 1, Crans Montana, Deutschland, St. Gallen 2 und Lausanne Olympic 2.

 

Resultate Internationales Rollstuhlcurling Turnier, Lausanne

 

Wir freuen uns auf das nächste Internationale Turnier in Lausanne – wenn alles gut geht in der neuen Halle – vom 30. November bis 2. Dezember 2018.

 

Daniel Andenmatten, TK-Chef Curling

 

Ausgabe: 12/2017