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Handbike

Trainingslager in Lanzarote

Auch dieses Jahr fand in Lanzarote wieder das Grundlagen-Trainingslager für die Schweizer Handbiker statt. Zwar mussten wir noch ohne neuen Nationaltrainer anreisen (das war eigentlich der Plan und die Hoffnung aller), denn ein neuer Name wurde bis jetzt nicht veröffentlicht.

 

Lanzarote bietet ideale Wetterbedingungen für ein Winter-Trainingslager, sind die Temperaturen doch oft im T-Shirt-Bereich und die Topografie für uns Handbiker ideal, um an frischer Luft und leicht hügeliger Landschaft etwas Abwechslung zum doch eher eintönigen Rollentraining im Winter zu finden. Insbesondere die kurvigen Küstenstrassen bieten der Radfahrerseele eine Gelegenheit wieder aufzutanken für die noch einmal anfallenden Indoor-Trainings zuhause.

 

Lanzarote bietet aber noch mehr! Hotels, die uns Handbiker mit offenen Armen und viel Unterstützung sowie flexiblen Arrangements empfangen. Viele rollstuhlgängige Taxis und eine Umgebung, welche sich über die Jahre ideal an die Handbiker angepasst hat. Um die 70 Handbiker aus ganz Europa befinden sich jeweils gleichzeitig auf der Insel. Dies ermöglicht es uns, internationale Freundschaften zu schliessen und pflegen, einander kennen zu lernen, zu fachsimpeln oder auch gemeinsam zu trainieren. Auf der Strasse trifft man mehr Handbiker als Radfahrer an, was eine der vielen Besonderheiten am Training auf Lanzarote ist – und auch motiviert.

 

Um einen runden Bericht abliefern zu können, haben wir die Teilnehmer nach ihren Meinungen zum Trainingslager gefragt. Hier ein Auszug davon:

 

  • Mich hat gefreut, dass erstmals so viele Schweizer Handbiker im Trainingslager in Lanzarote dabei waren. Die anderen Nationen waren erstaunt darüber. Bei entsprechender Unterstützung und Förderung könnten Athleten aus dieser Gruppe in Zukunft durchaus bei internationalen Rennen Erfolge feiern.

 

  • Die Trainingswoche hat mir sehr gut gefallen! Wenn man mit einer guten Basis anreist, kommt man voll auf seine Kosten.

 

  • Die Insel ist spitze und die vielen internationalen Handbiker auch. Man könnte gut miteinander trainieren, dann wäre es vielleicht noch besser.

 

  • Sonne, Wärme und das Meer – was will man mehr. Ich hatte ein super Trainingslager und konnte meinen Trainingsplan verfolgen. Wer sich nicht selber organisieren konnte, hatte Pech.

 

  • Windschatten fahren will gelernt sein und da hatten unsere Athleten auf Lanzarote genügend Möglichkeit dazu, denn der Wind ist stark und bläst immer wieder von einer anderen Seite.

 

  • Erfreuliche Trainingsbedingungen und ich konnte sehen wie Erlerntes umgesetzt wurde. Ich hoffe, dass die Athleten weiterhin ihren Fokus auf den Leistungssport setzen und alle Athleten genügend vorbereitet erscheinen.

 

  • Es machte Spass, bei sommerlichen Temperaturen zu trainieren, es war eine willkommene Abwechslung zum Rollentraining. Während den langen Touren sahen wir viel von der beeindruckenden Insel, entdeckten schöne, kleine Dörfer und spürten zum Teil die volle Kraft des Windes. Gewisse Touristen machten die Inselbesichtigung mit einem Car, wir mit den Handbikes.

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Helfer, die ihre Ferien und ihre Energie für uns eingesetzt haben und überall da in die Presche sprangen, wo keiner da war. Ohne Euch ginge es nicht. DANKE!!!

 

TK Handbike

Fotos: TK Handbike

 

Ausgabe: 3/2017