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Rollstuhlsport Schweiz
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Regeln/Klassifikation

 
 

Regeln 

Die Netzhöhe von 1,55 m wird für Rollstuhl-Badminton auf 1.40 m reduziert. Das Spielfeld ist mit dem der Fussgänger identisch. Der Aufschlag wird immer zwischen der vorderen und der hinteren Aufschlagslinie platziert, danach kann bis zur hinteren Feldbegrenzung gespielt werden.

 

Die Einzelspiele werden auf einer Hälfte des Doppelfeldes ausgetragen. Bei den Doppelspielen wird die ganze Breite des Feldes ausgenützt, wobei der Aufschlag immer diagonal in die gegenüberliegende Feldhälfte gespielt werden muss. Nach jedem gewonnenen Punkt muss der Aufschläger in die andere Feldhälfte wechseln. Im Herren-Einzel und im Doppel beider Geschlechter werden zwei Gewinnsätze auf 15 Punkte gespielt, im Damen-Einzel enden die Sätze bei 11 Punkten.

 

Zählweise «Rallypoint»

Für jeden gewonnenen Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Zusätzlich erhält die Partei, die den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat, das Aufschlagsrecht. Jede Partei kann unabhängig vom Aufschlag punkten. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt.
Eine Partei hat einen Satz gewonnen, wenn sie als Erste 21 Punkte erreicht und dabei mindestens 2 Punkte mehr als die gegnerische Partei hat. Bei 21:20 wird das Spiel so lange verlängert, bis eine Partei mit 2 Punkten führt (bis maximal 30 Punkte). Ein Satzergebnis von 30:29 ist demnach möglich.

 

Klassifikation

Beim Rollstuhl-Badminton gibt es zwei behinderungsspezifische Kategorien. In der Kategorie 1 sind Spieler, die keine oder geringe Einschränkungen (Lähmungen) der Bauchmuskulatur haben. Die Kategorie 2 hat in der Rumpfstabilisation Nachteile und benötigt mindestens eine Hand zur Aufrichtung und Stabilisation des Oberkörpers.