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Wings For Life World Run in Zug: Botschafter setzen sich für Querschnittsgelähmte ein

(05.03.2018)

Luca Hänni rennt für die Rückenmarksforschung. Sein Ziel: Querschnittslähmung muss eines Tages heilbar sein. Mit ihm starten am Sonntag, 6. Mai 2018, am Wings For Life World Run in Zug, Daniela Ryf, Manuela Schär und Francine Jordi.

 

Am Sonntag, 6. Mai 2018, findet zum fünften Mal der Wings for Life World Run statt. Das Motto: Wir laufen für alle, die nicht laufen können. Dabei spielt die Fitness keine Rolle. Alle sind willkommen – ob Rollstuhlfahrer, Anfänger, Power-Walker oder Wettkämpfer. Hundert Prozent aller Startgelder fliessen über die Stiftung Wings for Life in Forschungsprojekte, die nur ein Ziel kennen: Eines Tages muss Querschnittslähmung heilbar sein.


Das Konzept ist einzigartig: Es ist der erste Lauf, bei dem weltweit zeitgleich gestartet wird. Eine Ziellinie gibt es bei den Läufen nicht, stattdessen einen Catcher Car. Das Auto fährt 30 Minuten nach Start und mit vorgegebener, stetig steigender Geschwindigkeit auf der Laufstrecke hinter dem Feld her. Wer überholt wird, muss das Rennen beenden. Die Läuferin und der Läufer, die weltweit zuletzt eingeholt werden, sind die Global Champions.

 

Luca Hänni, Manuela Schär, Francine Jordi und Daniela Ryf sind Botschafter
Der 23-jährige Luca Hänni aus Uetendorf bei Bern ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der Musiker hat 2012 als erster Nichtdeutscher bei «Deutschland sucht den Superstar» gewonnen. Luca ist neu als Botschafter dabei: «Das Beste ist für mich, den Betroffenen mit meiner Zeit Hoffnung und Unterstützung für die Zukunft zu schenken. Ich freue mich auf den Lauf und darauf, dass ich meinen Beitrag zur Forschung leisten darf.»

 

Auch Manuela Schär setzt sich aus Überzeugung ein. Die 33-jährige Rollstuhlsportlerin aus Luzern hat im November 2017 den New York City Marathon gewonnen. Im Alter von acht Jahren hatte sie einen Unfall auf dem Spielplatz. Seit da ist sie Paraplegikerin. Mit Professionalität und Einsatz hat sie sich in der Sportwelt einen Namen gemacht. «Ich hoffe, möglichst viele Menschen animieren zu können, teilzunehmen. Es liegt mir am Herzen, dass über das Thema gesprochen und die Forschung vorangetrieben wird. Ich bin überzeugt, dass Querschnittslähmung eines Tages geheilt werden kann. Ich werde davon nicht mehr profitieren können - aber ganz viele andere.»

 

Francine Jordi setzt sich bereits seit 2015 als Botschafterin ein. «Ich gründe immer ein eigenes Team und freue mich immer sehr, mit allen gemeinsam den Tag zu verbringen. Auch meine Mutter war mit dabei, sie ist 72. Es gibt also keine Ausreden!»


Der Schweizer Rennleiter Corsin Caluori arbeitet mit voller Kraft auf einen reibungslosen Ablauf in Zug hin: «Wir stecken mitten in den Vorbereitungen. Die Strecke ist definiert, das erste Shuttlekonzept für den Rücktransport der Athleten bestimmt und die Verpflegungsposten geplant.»

 

92 Kilometer in einem Alltagsrollstuhl: Ein neuer Rekord
2017 gewann Aron Andersen mit 92.14 zurückgelegten Kilometern den Wings for Life World Run – in einem Alltagsrollstuhl. Der Schwede war einer von 836 aus 155'288 Teilnehmern weltweit, der im Rollstuhl startete. Insgesamt wurden 6,8 Millionen Euro für die Stiftung gesammelt. In Olten registrierten sich im vergangenen Jahr 4'417 Teilnehmer, darunter die beiden Schweizer Sieger Diana Müller (46,82km) und Sylvère Prevost (68,11km).

 

Datum: Sonntag, 6. Mai 2018
Start: Um 13:00 Uhr bei der Bossard Arena Zug 
Registrierung: www.wingsforlifeworldrun.com
Kategorien: Läuferinnen & Läufer
Rollstuhlfahrerinnen & Rollstuhlfahrer
Startgebühr: 55 Franken inkl. MwSt. bis 31. März 2018, danach 65 CHF
Mindestalter: 16 Jahre
Anmeldeschluss: 3. Mai 2018

 

Die Wings for Life Spinal Cord Research Foundation: Rund drei Millionen Menschen auf der ganzen Welt müssen ihr Leben nach einer Rückenmarksverletzung im Rollstuhl verbringen, jedes Jahr kommen 130’000 weitere dazu. Wings for Life ist eine gemeinnützige, staatlich anerkannte Stiftung mit dem Ziel, dass Para- und Tetraplegie eines Tages heilbar sind. Die Chancen stehen gut: Vier von fünf Querschnittsgelähmten haben noch intakte Nerven. Sämtliche Startgelder und Spenden im Zusammenhang mit dem Lauf kommen vollumfänglich der Forschung zugute. Die administrativen Kosten des Events und der Stiftung werden von der Firma Red Bull getragen. Alle Infos zur Stiftung unter www.wingsforlife.com