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Position der SPV zur aktuellen Lage bei der SPS

 
 
  • Die SPV begrüsst ausserordentlich, dass nach 35 Jahren mit unserem Präsidenten Daniel Joggi eine querschnittgelähmte Person das Präsidium der SPS und damit diese zentrale Funktion übernimmt.
  • Daniel Joggi hat in seiner neuen Funktion als Präsident der Schweizer Paraplegiker- Stiftung die volle und uneingeschränkte Unterstützung der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, ihrer 27 Rollstuhlclubs und ihrer 10000 Mitglieder.
  • Diese Unterstützung geniesst ebenso Heinz Frei.
  • Wir erwarten vom Stiftungsrat, dass er Daniel Joggi in dieser schwierigen Aufgabe unterstützt und die übergeordneten Interessen der Querschnittgelähmten in erster Priorität beachtet.
  • Wir halten weiterhin und uneingeschränkt an unserer ausdrücklichen Forderung fest, den Stiftungsrat umgehend um mindestens zwei weitere sozialund fachkompetente Querschnittgelähmte aufzustocken, statt einen Beirat einzusetzen. Der Stiftungsrat hat an der Pressekonferenz bekannt gegeben, dass zwei weitere Rollstuhlfahrer in den Stiftungsrat gewählt werden sollen.
  • Wir erwarten eine rasche Umsetzung innert kürzester Frist. Das ist die einzig sinnvolle Lösung, die allen wirklich dient und eine breite Akzeptanz auch in der Schweizer Bevölkerung, bei den Querschnittgelähmten und bei allen Mitarbeitenden schafft.
  • Wir fordern den Stiftungsrat auf, dass die SPV von Amtes wegen durch ihren neugewählten Präsidenten weiterhin im Stiftungsrat vertreten ist.
  • Wir erwarten von allen bisherigen Stiftungsräten, dass sie einen kooperativen Stil mittragen und pflegen und die Entscheid- und Verantwortungsträger der verschiedenen Organisationen auch wieder einbeziehen.
  • Wir erwarten eine schlanke, einfache und kostengünstige Organisationsstruktur, die der eigenständigen und autonomen Position der SPV und gleichzeitig der ganzheitlichen Rehabilitation Querschnittgelähmter Rechnung trägt.
  • Wir halten an unserem eigenständigen Auftritt fest.
  • Die SPV hat den gemeinsam mit der SPS ausgearbeiteten strategischen Zusammenarbeitsvertrag mit der SPS heute verabschiedet und erwartet nun die Genehmigung desselben durch den Stiftungsrat an der Sitzung vom 22. November.
  • Wir sind der Meinung, dass der Wechsel im Präsidium der SPS die grosse Chance ist, das verloren gegangene Vertrauen bei den Mitarbeitenden, den Querschnittgelähmten, den Gönnern, der Schweizer Bevölkerung und der Politik und Wirtschaft wiederherzustellen. Im Interesse der Sache erwarten wir daher, dass Daniel Joggi schon in der Übergangszeit bis zur Übernahme des Präsidiums auch die vollständige Unterstützung vom gesamten Stiftungsrat erhält. Das gibt dem neuen Präsidenten die Möglichkeit, einen Führungsstil und eine Unternehmenskultur basierend auf Vertrauen, Transparenz und Wertschätzung aufzubauen. Wer das nicht mittragen kann, sollte die Konsequenzen ziehen und aus dem Stiftungsrat austreten.