Ex-SLV-Nationaltrainer coacht neu die Rollstuhl-Leichtathleten
Nottwil, 19. Mai 2009 – In der Rollstuhl-Leichtathletik hat die Schweiz international seit langem die Nase vorne. Dass das auch in Zukunft so bleibt, dafür sorgt ab sofort Roland Giger. Als ehemaliges Mitglied der Nationalmannschaft bei den Fussgängern und langjähriger erfolgreicher Nationaltrainer der Leichtathleten ist er eine ideale Besetzung für den Rollstuhlsport.
Roland Giger wird neuer Nationaltrainer
Der 63-jährige Oltener kann auf langjährige Erfahrung als Nationaltrainer der Schweizer Läufer zurück blicken. Von 1972 bis 1980 coachte er die 400m-Läufer und führte 1980 die 4x400m-Staffel des Schweizer Leichtathletik Verbandes SLV an die Olympischen Spiele von Moskau. Er selber war von 1960 bis 1974 erfolgreicher Athlet über 400m und 400m-Hürden. Zudem war Giger 22 Jahre lang als J+S Leichtathletik-Chefexperte im Kanton Solothurn in der Trainerausbildung tätig. Auch im Turnverband STV wirkte er jahrelang aktiv in diversen Aufgaben im technischen Bereich mit. Seine sehr breite Erfahrung als Trainer und Organisator stellt er nun den Rollstuhl-Leichtathletik-Athleten zur Verfügung. Er freut sich sehr auf seine neue Aufgabe und nimmt seine Arbeit per 1. Juni 2009 auf.
Glücksfall für die Schweizer Rollstuhl-Sportler
Roland Giger wurde heute offiziell von der Geschäftsleitung der SPV zum neuen Nationaltrainer Leichtathletik gewählt. Ruedi Spitzli, Bereichsleiter von Rollstuhlsport Schweiz ist erfreut über diese neue Zusammenarbeit: «Wir sind überzeugt, dass Roland Giger ein Glücksfall für diese wichtige und interessante Aufgabe ist. Mit seinen herausragenden fachlichen und sozialen Kompetenzen wird er sich in kürzester Zeit ins Metier des Rollstuhlfahrens hineinarbeiten und unsere Topathleten zu weiteren Spitzenleistungen führen!»
Didakt mit bester Vernetzung
Die berufliche Karriere begann Roland Giger als Primarlehrer, bevor er von 1967 bis 1970 das Sportlehrerstudium in Basel absolvierte. Als Sport- und Geografielehrer wirkte er bis 1998 an der Kantonsschule Olten, dann übernahm er bis Ende 2008 das Rektorat der Schulen der Stadt Olten und leitete die Direktion Bildung und Sport der Stadt. In diesen Funktionen konnte er hervorragende Beziehungen zu nationalen und internationalen Sportfunktionären und wichtigen Institutionen aufbauen. Kontakte, die er nun gewinnbringend für den Rollstuhlsport einbringt.
Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV)
Die 1980 gegründete Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) ist der nationale Dachverband der Querschnittgelähmten mit rund 10'000 Mitgliedern. Sie fördert, vertritt und koordiniert gesamtschweizerisch die Anliegen der Para- und Tetraplegiker sowie weiterer Mitglieder. Zudem unterstützt sie 27 regionale Rollstuhlclubs in der ganzen Schweiz.
Die rund 60 Mitarbeitenden der SPV und zirka 1'500 Freiwillige setzen sich für gesellschaftliche, soziale, politische und persönliche Belange der Mitglieder ein und engagieren sich für deren Wiedereingliederung sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Zum Leistungsangebot gehören die Sozial- und Rechtsberatung, Rollstuhlsport Schweiz (Förderung des Spitzen- und Breitensports), das Institut für Berufsfindung, das Zentrum für hindernisfreies Bauen sowie die Abteilung Kultur und Freizeit mit ihrem Reisebüro und der eigenen Reisebusflotte. Die SPV gibt zudem die Mitgliederzeitschrift Paracontact und das Sportmagazin GoAhead heraus.
Weitere Informationen unter www.spv.ch.
Ansprechpartner für Medien
Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, Nottwil
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E-Mail: evelyn.schmid@spv.ch
Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, Nottwil
Ruedi Spitzli, Bereichsleiter Rollstuhlsport Schweiz
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E-Mail: ruedi.spitzli@spv.ch






