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Badminton

Saisonstart in Alcudia

Nachdem mit der Schweizer Meisterschaft im Badminton das wichtigste Nationale Turnier des Jahres bereits stattfand, startete nun auch die internationale Saison. Vom 8. bis 11. März 2018 mass sich das Schweizer Para-Badminton Team mit Karin Suter, Sonja Häsler, Cynthia Mathez, Christian Hamböck und Luca Olgiati einmal mehr mit der internationalen Elite in Alcudia, Mallorca. Erste Erfahrungen auf internationalem Boden durfte an diesem Turnier auch Patrick Meili sammeln, welcher als stehender Athlet der Klasse SL4 antrat. Das Team wurde angeführt und vervollständigt von Coach Michael Adamer und Physiotherapeut Heiko Martin.

 

Ein strenger erster Turniertag

Am Donnerstagmorgen startete das Turnier wie üblich um 9.00 Uhr mit den Mixed-Matches. Trotz einer starken Leistung von Sonja und Christian verloren sie ihr Startspiel gegen die als Nummer 3/4 gesetzten Thailänder. Auch gegen die Konkurrenz aus Deutschland war für die beiden kein Satz zu gewinnen und damit die KO-Phase in dieser Disziplin nicht mehr erreichbar. Die als Nummer 5/8 gesetzten Karin und Luca konnten ihre ersten beiden Spiele ohne Probleme in zwei Sätzen gewinnen, das dritte Spiel gegen eine koreanische Paarung entschieden sie knapp in drei Sätzen für sich und standen damit als Gruppenerste im Achtelfinal. Dort mussten sie sich jedoch einer zu starken japanischen Paarung in zwei Sätzen geschlagen geben.

 

Ebenfalls am Donnerstag begannen die Damendoppel. Cynthia und Karin trafen in ihrer Gruppe auf Paarungen aus Österreich/Spanien und Schottland/Irland, welche beide souverän in zwei Sätzen besiegt wurden. Die als Nr. 2 gesetzte japanische Paarung spielte besser und besiegte die Schweizerinnen in zwei Sätzen. So qualifizierten sich Cynthia und Karin als Gruppenzweite für den Viertelfinal und trafen dort auf die als Nr. 1 gesetzten Thailänderinnen, welche nicht zu schlagen waren. Eben diesen Thailänderinnen musste sich Sonja mit ihrer Doppelpartnerin Pilar aus Peru bereits in der Gruppenphase geschlagen geben, wie auch die japanische Paarung zu stark war für die beiden.

 

Die Herren im Einzelwettbewerb hatten ebenfalls am Donnerstag ihre ersten Spiele. Patrick durfte sein erstes Match gegen einen stark aufspielenden Deutschen bestreiten, verlor dieses jedoch deutlich. In seinem zweiten Spiel gegen einen als Nr. 2 gesetzten Koreaner war dann auch nichts zu holen, er verlor trotz guter Leistung in zwei Sätzen. Christian konnte in seiner Gruppe gegen den als Nr. 5/6 gesetzten Engländer eine starke Leistung abrufen, für einen Sieg reichte es jedoch nicht ganz. Sein zweites Spiel gegen einen Finnen konnte er deutlich für sich entscheiden und qualifizierte sich so für das Achtelfinale. Dort spielte er gegen einen anderen finnischen Gegner, konnte diesen aber nicht besiegen. Luca konnte in seiner Gruppe ebenfalls einen finnischen Gegner in zwei Sätzen schlagen und gewann sein zweites Spiel gegen den als Nr. 3/4 gesetzten Brasilianer. Damit zog er als Gruppenerster direkt ins Viertelfinale ein, wo er sich seinem Rivalen aus Deutschland in zwei Sätzen geschlagen geben musste.

 

Am Freitag startete dann der Doppelwettbewerb der Herren. Luca und sein französischer Partner waren aber sowohl der finnischen als auch der als Nr. 2 gesetzten koreanischen Paarung deutlich unterlegen und schieden bereits in der Gruppenphase aus.

 

Erfolgreiche Damen

Auch die Dameneinzel begannen am Freitag. Sonja bestritt ihr Startrundenspiel gegen eine stark spielende Japanerin, konnte diese aber in einem fast einstündigen Match niederringen. Gegen die als Nr. 3/4 gesetzte deutsche Widersacherin war dann aber nichts zu holen, so qualifizierte sie sich als Gruppenzweite für die Achtelfinals. Dort traf sie auf eine weitere Japanerin, welche sie ebenfalls in drei Sätzen besiegen konnten. Im Viertelfinale traf Sonja auf die als Nr. 1 gesetzte Karin, der sie sich in zwei Sätzen geschlagen geben musste. Cynthia traf in ihrer Gruppe auf eine Finnin und eine Russin, welche sie beide ohne grössere Probleme schlug. Ebenfalls in der Gruppe wartete dann noch die als Nr. 5 gesetzte Israelin, gegen welche Cynthia in drei Sätzen verlor. Als Gruppenzweite qualifizierte sie sich direkt für das Viertelfinale, wo sie sich einer koreanischen Gegnerin in drei Sätzen geschlagen geben musste. Karin besiegte ihre Gruppen-Gegnerinnen aus Griechenland und Österreich souverän und qualifizierte sich direkt für das Viertelfinale. Dort konnte sie sich dank konsequentem Spiel gegen Sonja durchsetzen. Im Halbfinale wartete jene Koreanerin, welche Cynthia aus dem Turnier warf. Auch dieses Spiel konnte Karin deutlich für sich entscheiden und traf nun im Finale auf die als Nr.2 gesetzte Thailänderin. In einem spannenden Finale verlor Karin in zwei knappen Sätzen.

 

Alle Resultate der Schweizer gibt es hier: Resultate Spanish International 2018

 

So reiste die Schweizer Delegation am Montag mit einer Silbermedaille und einem guten Gefühl für die Saison 2018 nach Hause.

 

Luca Olgiati

Fotos: TK Badminton

 

Ausgabe: 03/2018